Crashkurs. Powertrain

Unter einem elektrischen Powertrain, zu Deutsch “Antriebsstrang” versteht man die Gesamtheit aller Komponenten, die im Fahrzeug für die Erzeugung und Übertragung von Drehmoment aus dem Motor auf die Antriebsachse erforderlich sind. Beim Elektrofahrzeug sind das der Batteriespeicher samt Batterieelektronik, der Motorcontroller mit seiner Schnittstelle zur Fahrzeugsteuerung, der Elektromotor und, falls vorhanden, das Getriebe.

Das Analogon zum elektrischen Powertrain des Fahrzeuges bei stationären dezentralen Batteriespeichern besteht aus dem Batteriepaket samt Batterieelektronik, einem Ladegerät -zur Energieeinspeicherung- und einem netzgeführten Wechselrichter zur Einspeisung in das Hausnetz oder das öffentliche Stromnetz.

Für die optimale Auslegung eines elektrischen Powertrains ist das genaue Zusammenspiel zwischen den einzelnen Powertrainkomponenten im Fahrzeug und die genaue Kenntnis der Anforderungen seitens des Benutzers der Schlüssel zum Erfolg.

Das oft praktizierte Zusammenkaufen und Zusammenstöpseln der einzelnen Komponenten nach Preisgesichtspunkten und oberflächlicher Prüfung der Nennleistungsdaten hingegen ist bestenfalls Glückssache. Damit der Powertrain nicht nur die gewünschten Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeiten, sondern auch die gewünschte Fahrzeugreichweite und Lebensdauer leistet, müssen die einzelnen Komponenten genau aufeinander abgestimmt sein: Die Batterien dürfen nicht zu hoch belastet, aber auch nicht zu tief entladen werden, der Motor muß sich möglichst oft im optimalen Betriebspunkt bewegen und natürlich sollte alles auch bei eisig-winterlichen und sommerheißen Außentemperaturen laufen wie am Schnürchen.

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    Hier zeigen wir an einem einfachen Beispiel, wie die Auslegung eines Powertrains in der Praxis funktioniert. mehr...

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